Schema 100 Rückspülventil

Mit dieser Logik kann das Rückspülventil AQUASTAR angesteuert werden. Siehe AQUASTAR. Das Ventil kann dabei manuell in eine Position gefahren werden, oder einen Zyklus für Filtern und Rückspülen durchlaufen.

Eingänge

BA Betriebsart
Betriebsart (0=Aus,1=Filtern usw.). Vorgabe der Betriebsart, 0 entspricht ausgeschaltet, größer 0 entspricht der Ventilstellung der Ausgänge. 1=Filtern, 2=Entleeren, 3=GeschLossen usw.
PO Ventil Position Erreicht
Ventil Position Erreicht. Eingang Ventil hat Position erreicht.
ZF Start Zyklus Filtern
Start Zyklus Filtern. Mit einer positiven Flanke an diesem Eingang wird der Zyklus filtern durchlaufen. Dieser kann beispielsweise von einer Schaltuhr angesteuert werden. Gewöhnlich wird dieser Zyklus 2x pro Tag mit einer Laufzeit von 4 Stunden gestartet. Dieser hat folgenden Ablauf:
  1. Positive Flanke am Eingang ZF bedeutet Zyklus start (Schritt 100).
  2. Setze Ausgang FL Filtern auf 1 (Schritt 101).
  3. Warte auf Eingang PO Position Ventil erreicht (Schritt 102).
  4. Ausgang Filterpumpe FP wird eingeschaltet (Schritt 103).
  5. Warte bis die Zeit P3 Zykl. Filtern Zeit abgelaufen ist (Schritt 104).
  6. Setze Ausgang FL Filtern und FP Filterpumpe auf 0 (Schritt 105).
  7. Ventil fährt wieder auf Position entsprechend Eingang BA Betriebsart.
Mit einer negativen Flanke am Eingang oder wenn die Zeit abgelaufen ist, wird der Zyklus unterbrochen

ZR Start Zyklus Rueckspülen
Start Zyklus Rueckspülen. Mit einer positiven Flanke an diesem Eingang wird der Zyklus Rückspülen durchlaufen. Dieser kann beispielsweise von einer Schaltuhr angesteuert werden. Gewönlich wird dieser zyklus 1x pro Woche gestartet.

  1. Positive Flanke am Eingang ZR bedeutet Zyklus start (Schritt 200).
  2. Ausgang RP Rückspülen auf 1 (Schritt 201).
  3. Warte auf Eingang PO Position Ventil erreicht (Schritt 202).
  4. Ausgang Filterpumpe FP wird eingeschaltet (Schritt 203).
  5. Warte bis Zeit aus Parameter P1 Zykl. Rückspülen Zeit Rückspülen abgelaufen (Schritt 204).
  6. Ausgang FP Filterpumpe und RP Rückspülen aus (Schritt 205).
  7. Ausgang NS Nachspülen auf 1 (Schritt 206).
  8. Warte auf Eingang PO Position Ventil erreicht (Schritt 207).
  9. Ausgang Filterpumpe FP wird eingeschaltet (Schritt 208).
  10. Warte bis Zeit aus Parameter P2 Zykl. Rückspülen Zeit Nachspülen abgelaufen (Schritt 209).
  11. Ausgang FP Filterpumpe und NS Nachspülen aus (Schritt 210).
  12. Ausgang FL Filtern auf 1 (Sicherheitsposition)  (Schritt 211).
  13. Warte auf Eingang PO Position Ventil erreicht (Schritt 212).
  14. Ventil fährt wieder auf Position entsprechend Eingang BA Betriebsart (Schritt 213).
Mit einer negativen Flanke am Eingang oder wenn die Zeit abgelaufen ist, wird der Zyklus unterbrochen
FZ Zeit filtern s
Optional. Eingang für Filterzeit in Sekunden. Wir hier ein Wert verknüpft, wird dieser Wert statt der Angaben im Parameter xa verwendet.
ZRZ Zykl. Rückspülen Zeit Rückspülen
Zykl. Rückspülen Zeit Rückspülen - siehe ZR. Hiermit wird der Parameter Zykl. Rückspülen Zeit Rückspülen übergangen um diesen Wert über eine Adresse einzustellen.
ZNZ Zykl. Rückspülen Zeit Nachspülen
Zykl. Rückspülen Zeit Nachspülen - siehe ZR. Hiermit wird der Parameter Zykl. Rückspülen Zeit Nachspülen übergangen um diesen Wert über eine Adresse einzustellen.


Ausgänge

FI 1: Filtern
1: Filtern. Anschluss Ventil siehe Schaltplan bzw. Dokumentation des Ventils.
EL 2: Entleeren
2: Entleeren
GS 3: Geschlossen
3: Geschlossen
RP 4: Rückspülen
4: Rückspülen
ZI 5: Zirkulieren
5: Zirkulieren
NS 6: Nachspülen
6: Nachspülen
FP Filterpumpe
Filterpumpe
TM Timer (Info)
Timer (Info). An diesem Ausgang wird die Restzeit in Sekunden ausgegeben wenn ein Zyklus gestartet wurde.
ST Schritt (Info)
Schritt (Info). Zustand des internen Programmablaufs. Hier wird der Schritt ausgegeben indem sich das Programm befinden, dieser Ausgang dient lediglich zur besseren Diagnose für den easymaster Support.

Parameter

Zykl. Rückspülen Zeit Rückspülen
Zykl. Rückspülen Zeit Rückspülen - siehe ZR
Zykl. Rückspülen Zeit Nachspülen
Zykl. Rückspülen Zeit Nachspülen- siehe ZR
Zykl. Filtern Zeit
Zykl. Filtern Zeit - siehe ZF

Schema


Hinweise



Wichtig bei allen Heizungssteuerungen: Elektronische Bauteile, Relais usw. können immer ausfallen. Für alle Anlagenteile an denen durch Übertemperatur Schäden entstehen können, beispielsweise Fußbodenheizungen und Solaranlagen, ist immer ein Übertemperaturschutz vorzusehen um bei Fehlfunktionen Schäden an der Anlage zu vermeiden.